Es gibt Hunde, die sehen einen Reiz und übersehen ihn wieder. Und dann gibt es Hunde, die sehen einen Reiz und denken: „Okay. Das gehört jetzt zu meinem Aufgabenbereich.“ Der Gos d’Atura Català ist sehr oft die zweite Sorte. Nicht, weil er Drama liebt, sondern weil sein inneres Betriebssystem auf Beobachten, Einordnen und im Zweifel Verantwortung übernehmen programmiert ist.
Es gibt Hunde, die sehen einen Reiz und übersehen ihn wieder. Und dann gibt es Hunde, die sehen einen Reiz und denken: „Okay. Das gehört jetzt zu meinem Aufgabenbereich.“ Der Gos d’Atura Català ist sehr oft die zweite Sorte. Nicht, weil er Drama liebt, sondern weil sein inneres Betriebssystem auf Beobachten, Einordnen und im Zweifel Verantwortung übernehmen programmiert ist.
Das merkt man im Alltag überall: draußen im Dunkeln, wenn da plötzlich jemand steht. An der Haustür, wenn ein Geräusch nicht „normal“ klingt. Im Garten, wenn am Zaun etwas passiert. Oder – als häufiges Beispiel – am Fenster, wenn Bewegung draußen sichtbar wird. Der Ort ist dabei gar nicht das Entscheidende. Entscheidend ist, wie wir als Menschen mit der „Meldung“ umgehen.
Viele von uns (mich eingeschlossen) haben irgendwann mal versucht, solche Reaktionen wegzuschimpfen. „Aus!“ – „Schluss!“ – „Hör auf!“ Weil man Ruhe herstellen will. Sofort. Verständlich. Nur: Bei einem Hund, der sich zuständig fühlt, ist das oft so sinnvoll, als würde man einem Kollegen sagen: „Melde mir nichts mehr“, statt zu sagen: „Danke, ich übernehme ab hier.“








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